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Was sind eigentlich?: Kumarine

Was sind Kumarine (Cumarine)?

Kumarine sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Wildpflanzen vorkommen. Sie haben einen angenehm würzigen Geruch, der in starker Verdünnung nach frischem Heu und Waldmeister riecht. Dabei dient der Begriff “Cumarine” als Sammelbezeichnung für Verbindungen, die chemisch eine strukturelle Verwandtschaft zeigen. FUNFACT: Cumarine sind für den typischen Heugeruch beim Trocknen von Gras verantwortlich.

Meist liegen sie in der Pflanze glykosidisch gebunden vor und werden erst beim Verletzen oder beim Welken der Pflanzen durch Abspaltung des Zuckers freigesetzt. Besonders beliebt ist dieser Stoff heutzutage auch in der Parfümherstellung, wegen seines Dufts nach frischem Heu. Bei den Cumarinen unterscheidet man zwischen einfachen Cumarinen und kondensierten Cumarinen, zu denen Dimere-, Furano- und Pyranocumarine gehören. Cumarine sollte immer vorsichtig und gekonnt dosiert und eingesetzt werden!

Welche Vorteile haben Kumarine (bei richtiger Dosierung!!!)?

  • Sie wirken gefäßentkrampfend
  • Sie wirken entzündungshemmend
  • Sie fördern den Lymphabfluss
  • Sie fördern die Durchblutung
  • Sie können Kopfschmerzen lindern (aber auch in zu hoher Menge Kopfschmerzen verursachen!)
  • Kann bei Krämpfen Wunder wirken!

 

Wildkräuter mit viel Cumarin:

  • Waldmeister
  • Felsen-Kirsche, Stein-Weichsel
  • Gewöhnlicher Steinklee
  • Rotklee, Wiesenklee
  • Echter Vogelknöterich
  • Wildes Stiefmütterchen
  • Krause Distel
  • Gewöhnliche Wegwarte
  • Löwenzahn
  • Kleine Bibernelle
  • Gewöhnliche Esche
  • Wiesen-Kümmel
  • Wiesen-Kerbel
  • Wermut
  • Gewöhnlicher Beifuß
  • Echte Kamille
  • Strahlenlose Kamille

 

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